r>g: Die neue Zauberformel? 4.50/5(90.00%) 2 votes

Dokument1Weil die Kapitalrendite größer als das Wachstum sei – r>g -, nehme die Vermögenskonzentration und die Ungleichheit in der Gesellschaft von Jahr zu Jahr zu. Diese simple Formel hat den französischen Volkswirt Thomas Piketty zu einem neuen Star der Wirtschaftswissenschaft befördert.

Da kommt aus Paris ein ziemlicher Blödsinn. Denn r>g ist keine Weltformel, kein wissenschaftliches Axiom und auch kein Naturgesetz. Eher Budenzauber. Denn externe Schocks, Wirtschaftskrisen oder Kriege können sie außer Kraft setzen. Außerdem ignoriert eine solch simple Gleichung, dass es in den Industriestaaten eine sehr breite Mittelschicht gibt, die nach dieser Formel über die Jahrzehnte ja eigentlich geschrumpft sein müsste.

Mich stört bei r>g etwas anderes. Und da sind wir bei den mind sets, den Denkmustern. Gleichheit scheint mir kein erstrebenswertes Ziel, Gerechtigkeit schon, jedoch nicht Gleichheit. Denn Ungleichheit erfüllt eine überaus nützliche Rolle. Ungleichheit wirkt segensreich, weil sie Wachstumskräfte stimuliert und Innovationen beschleunigt. Im guten Fall wirkt Ungleichheit als Anstoss zu sozialer Aufwärts-Mobilität.

China wird über r>g nur lachen. In Asien und den Schwellenstaaten zeigen sich

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Das neue Camp Nou 4.50/5(90.00%) 2 votes
Barcelona, im Mai 2014 Photo by W. Stock

Barcelona, im Mai 2014
Photo by W. Stock

Das Camp Nou, jenes neue Feld in Barcelona, ist mittlerweile ganz schön in die Jahre gekommen. Das Stadion des FC Barcelona wurde 1957 gebaut und das merkt man ihm auch an. Neues muss her. Nun also, Nou Camp Nou.

Der Rückstand zum in Europa erforderlichen Standard ist beachtlich. New Wembley in London, Etihad Stadium in Manchester oder San Mamés in Bilbao heißen die neue Ikonen de Architektur und der Ballkultur. Im alten grauen Camp Nou hingegen bröselt der Putz, fallen die Schrauben aus den Scharnieren und reißen die Wände. Parkplätze gibt es so gut wie keine, Restaurants weitgehend Fehlanzeige.

Einst war das Camp Nou das beste Stadion Europas, und mit einem Fassungsvermögen von 120.000 Zuschauern auch das größte. Mittlerweile hat man die Kapazität auf 99.400 heruntergefahren, nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen.

Vor allem jedoch fehlt es an

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Weltmeister wird Brasilien oder Belgien 4.50/5(90.00%) 10 votes

KickerWM2014Nun geht es also wieder los, vier schöne Wochen internationaler Fußball. Die Weltmeisterschaft in Brasilien. Und an einem Sonntag, am 13. Juli 2014, wird in Rio de Janeiro de neue Weltmeister feststehen. Nur, wer wird es?

Und welche Qualität werden die Spiele der WM haben? Wird es wieder ein Duell des schönen Spiels (à la Brasilien oder Spanien) gegen den kargen Ergebnisfußball (à la England oder Deutschland)? Oder gelingt einer Mannschaft gar die Symbiose aus dem schönen und effektiven Spiel?

Auf jeden Fall wir dürfen uns auf interessante Tage freuen. Doch wer wird am Ende auf dem Siegertreppchen ganz oben stehen?

Meine ganz persönliche Einschätzung: Ein Team aus Südamerika. Die Klimaverhältnisse mit Spielen um die Mittagszeit werden für europäische Teams brutal sein, und auch der Heimvorteil kann nicht schaden. Deshalb, Brasilien wird Weltmeister, wenn alles normal verläuft. Aber was ist schon “normal” im Fußball.

Es könnte sich auch ein Außenseiter nach vorne spielen. Belgien beispielsweise, die besitzen eine junge, kompakte Mannschaft mit Spielern, die in den besten Mannschaften in England, in Deutschland oder in Spanien spielen.

Deshalb gibt es für mich einen Favoritenkreis zu dem

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Lionel Messi lässt die Hose runter 4.50/5(90.00%) 2 votes
Caganer Lionel Messi Photo by W. Stock

Caganer Lionel Messi
Photo by W. Stock

Einem recht merkwürdigem Weihnachts-Brauch wird in Katalonien gefrönt. In den Weihnachts-Krippen im Norden der iberischen Halbinsel finden sich nicht nur Maria, Josef, das Christuskind und die heiligen drei Könige, sondern auch die sonderbare Figur des Caganer.

Caganer, das Wort kommt aus dem Katalanischen und heißt in klares Deutsch übersetzt nichts anderes als Scheißer. Ein solcher Caganer ist eine traditionelle Krippenfigur, die etwas abseits der heiligen Familie postiert wird, und die sich mit heruntergelassener Hose – darmbezogen – erleichtert.

Nun soll ein solcher Scheißer nicht despektierlich oder gar anti-christlich gemeint sein. Ganz im Gegenteil, er steht als Verneigung vor Gottes reicher Schöpfung.

Denn das Wirken des Caganer symbolisiert den Kreislauf der Natur. Der Caganer verehrt den Boden und die Erde, er würdigt den Acker, der ja gedüngt werden muss, um dem Menschen gute Nahrung zu liefern.

In den traditionellen Krippen wird der Caganer in Figur eines katalanischen Bauern mit seiner Schärpe und seiner langen roten Mütze dargestellt. In den letzten Jahren sind auch mehr und mehr Berühmtheiten aus Politik, Show und Sport als Caganer dargestellt worden.

Und so kommt es, wie es kommen muss: Die Numero 10 des FC Barcelona, der geniale Sturmfloh Lionel Messi, lässt die blaue Hose runter und kackt fröhlich in die Krippen und auch als Tonfigur in den Andenken-Läden rund um Barcelona.

Während bei uns in Deutschland die Figur eines solchen Scheißers als

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Herzschlag-Finale im Camp Nou 4.50/5(90.00%) 4 votes
Barcelona, den 17. Mai 2014 Photo by W. Stock

Barcelona, den 17. Mai 2014
Photo by W. Stock

Da hat der Fußball-Gott für ein Herzschlag-Endspiel am letzten Spieltag gesorgt. FC Barcelona gegen Atlético de Madrid. Zweiter gegen Erster. Wer diese Partie vor 97.000 Zuschauern im Camp Nou gewinnt, wird neuer spanischer Meister. Bei einem Unentschieden sind es die Madrilenen. Hochspannung also garantiert und reine Nervensache.

Nun hat ja dieses Atlético de Madrid eine großartige Saison gespielt. Mit einem kampfbetonten Pressing hat der Trainer Diego Simeone aus der grauen Maus einen ziemlich wilden Tiger geformt. Los Rojiblancos, wie sie in Spanien nach ihrer Trikotfarbe genannt werden, zelebrieren ein kompaktes Spiel und besitzen mit Diego Costa, Kapitän Gabriel Fernández Arenas, genannt Gabi, und Kämpferherz Raúl García hochtalentierte Einzelspieler in einer Mannschaft ohne Stars und Diven. El Cholo Simeone, der Super-Motivator, hat den Rot-Weißen eine für Spanien eher untypische Spielweise, weniger auf Ballbesitz und mehr auf schnelle Vorstöße angelegt, eingeimpft.

Der FC Barcelona hingegen, nach den beiden Konzept-Trainer Josep Guardiola und Tito Vilanova, hat nun sein Konzept verloren. Der neue Trainer aus Argentinien, Tata Martino, lässt so Fußball spielen, wie in seiner Heimat Politik gemacht wird. Sich durch den Tag wurschteln und den Leuten schön etwas vormachen. Der FC Barcelona von heute steht dem Umbruch ziemlich hilflos gegenüber (und hier kann der Beobachter am lebenden Objekt nachvollziehen, was passieren wird, wenn Pep Guardiola beim FC Bayern einmal den Krempel hinschmeißt).

Jedenfalls stottert das Barça von 2014 wie ein in die Tage gekommener

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Frank Sinatra singt Frank Sinatra 3.70/5(74.00%) 10 votes
Frank Sinatra jun

Ganz der Papa: Frank Sinatra jun.
London, den 3. Mai 2014; Selfie by W. Stock

Welch ein Abend! Frank Sinatra steht auf der Bühne. Wir schreiben den 3. Mai 2014. Ronnie Scott’s Jazz Club in Londons Frith Street. Die alten Hits summen wieder im Ohr.

Can’t take you nowhere, so fängt er mit einem Song von Dave Frishberg etwas ungewöhnlich an. Auch Fly me to the moon, mein Liebling. Die Uhr zeigt schon Mitternacht in Soho, weil ich das Second House abbekommen habe, und Frank singt A foggy day in London town und ganz zum Ende New York, New York als Zugabe.

Frank Sinatra steht da auf der Bühne des kleinen Jazzklubs, ein wenig füllig ist er geworden, und ihm gelingt eine ansprechende Mischung aus altem Repertoire und neuen Akzenten. Frank Sinatra wird von einem voll klingendem Oktett wunderbar begleitet. Mike Smith (Alto Saxophon), Tom Garling (Posaune), Jeff Morrison (Piano), Paul Rostock (Bass), Bob Chmel (Schlagzeug), Walt Johnson (Trompete), Tyrone Anthony (Alto Saxophon) und Jim Fox an der Gitarre.

Damit wir uns nicht vertun. Der Frank Sinatra ist wirklich der Frank Sinatra, allerdings nicht The Voice. Denn Frank Sinatra ist bekanntlich am 14. Mai 1998 gestorben. Auf der Bühne steht der Sohn. Frank Sinatra jun. ist der 1944 geborene Sohn von Sinatra sen. Immerhin: Sinatra sings Sinatra.

Nun kommt man als Sohn eines Jahrhundertsängers nicht gerade einfach durchs Musikantenleben. Wie will man gegen das helle Licht des Vaters anleuchten, lohnt es sich da überhaupt die Batterie anzuwerfen? Sinatra junior geht das Wagnis ein. Er wird

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Warum am FC Bayern keiner vorbei kommt 3.80/5(76.00%) 5 votes
Photo by W. Stock

Photo by W. Stock

So früh wie in dieser Saison, sieben Spieltage vor Ende, ist noch kein Bundesliga-Meister in Deutschland gekürt worden. Es scheint, als spiele dieser FC Bayern München in einer anderen Sphäre. Alles Zufall? Alles Glück? Oder was?

Mitnichten. Weder Zufall noch Glück. Ein klug zusammengestellter Kader, ein erstklassiger Trainer, eine stimmige Strategie – darauf fußt der sportliche Erfolg. Alles richtig bis oberrichtig. Doch der eigentliche Grund, warum der FC Bayern allen Konkurrenten um Längen enteilt ist, liegt nicht auf dem Platz.

Denn der FC Bayern München hat eines richtig gemacht, wie nur wenige Klubs auf der Welt: Er hat wirtschaftlichen Sachverstand an sich gebunden. Mit Adidas, Audi und Allianz, dem Triple A, halten gleich drei Weltkonzerne Anteile, je 8,33 Prozent, an dem Fußballklub. Im Aufsichtsrat der AG oder im Verwaltungsbeirat des E.V. sitzen keine Grüßauguste und Freibiergesichter wie andernorts, sondern gestandene Manager wie Herbert Hainer, Martin Winterkorn oder Herbert Henzler. Solch hochprofessionelle Management-Strukturen wie an der Säbener Straße in München findet man sonst nirgendwo in Fußball-Deutschland. Der Vorstand des FCB ist, bis in die unteren Ressorts, mit Top-Leuten besetzt.

Und da alles mit allem zusammenhängt, sei noch schnell darauf hingewiesen, dass sich in München und Bayern eh der wirtschaftliche Sachverstand bündelt. Auch die Resultate auf wirtschaftspolitischem Spielfeld sind beeindruckend: Mit 59.000 Euro ein BIP pro Einwohner, das doppelt so hoch ist wie in Gelsenkirchen, eine Arbeitslosigkeit ein Drittel wie dort. Die Region boomt und prosperiert, weil sich wegen einer klugen Standort-Politik von BMW über Microsoft bis Sky die Crème de la Crème der dynamischen Industrie hier angesiedelt hat.

Der deutsche Bundesliga-Fußball besitzt, bei aller Freude, noch eine eklatante Schwäche: die

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W – wie wonderful 3.75/5(75.00%) 4 votes
Hotel W Barcelona

Hotel W – Barcelona, im März 2014; Photo by W. Stock

Zu den Olympischen Spielen 1992 kam den Stadtvätern von Barcelona eine geniale Vision: Sie wollten der katalanischen Metropole das Meer zurückgeben, die Stadt sollte sich wieder dem Meer öffnen.

Denn der hässliche Hafen und die staubigen Industriebaracken hatten Barcelona ein wenig Sicht und Seele genommen. Der Ausblick zum Mittelmeer wurde über die Jahre hinweg zugemauert, diese Aussicht nach Süden wurde vermisst, es fehlte der Blick in die neue Welt, den nur Columbus hoch oben von seinem Sockel genießen durfte, am Ende der Ramblas.

Dort, wo früher der ziemlich herunter gekommene Fischerdistrikt Barceloneta zu finden war, freut man sich heute über offene Strände, kleine Restaurant, muntere Studentenkneipen und über eine prächtige avantgardistische Architektur.

Und der König unter den neuen Bauten trägt den Namen W. W wie wundervoll. Der karge Buchstabe ist reines Understatement. Denn jedermanns Blick bleibt an diesem Hotelbau hängen, ein funkelnder Palast aus Glas, umrahmt von blauem Kosmos. Vorne blau und auch oben blau.

Der Stararchitekt Ricard Bofill, auf dessen Konto auch der Terminal 1 des Flughafens in Barcelona geht, hat die kühne Konstruktion entworfen und 2009 an das Wasser gesetzt. Der Bau ähnelt einem Segel, weshalb unter Einheimischen das W auch El Hotel Vela genannt wird. Der Wolkenkratzer misst 99 Meter in Höhe, das Hotel selbst umfasst 26 Stockwerke, bei knapp 500 Zimmern. Auf dem Zimmer darf der Gast dann

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Weltbild – ein Riese fällt 3.75/5(75.00%) 4 votes

In der Medienbranche war es die Erfolgsstory schlechthin. Aus einem winzigen katholischen Buchversand hat sich über die Jahrzehnte eine Milliarden-Verlagsgruppe entwickelt. Weltbild galt als das moderne Pendant der Buchclub-Idee und als Riese im deutschen Medienhandel.

Und nun der tiefe Fall. Vor einigen Tagen musste das Augsburger Unternehmen beim Amtsgericht Insolvenz anmelden. Die Erlöse sind weggebrochen, die Verschuldung zu hoch, es fehlt frisches Geld. Der Scherbenhaufen ist da.

Doch warum ist Weltbild in die Pleite hineingeschliddert? Und welche Lehren und Erkenntnisse bleiben aus der Weltbild-Pleite zu ziehen? Hierzu acht persönliche Eindrücke:

1. Die Kirche trifft keine Schuld. Ein Ablenkungsmanöver, die Kurie ist nicht ursächlich an der Pleite schuld. Oft wird auf die schwierige Eigentümerstruktur verwiesen, denn Weltbild gehört den deutschen Bistümern. Sicher ist die Kirche kein geborener Unternehmer und es hat im Getriebe geknirscht. Doch haben die Bischöfe bis an die Schmerzgrenze in der Krise Darlehen auf Darlehen zur Unterstützung bereit gestellt. Auch dass nun über 60 Millionen für den Sozialplan locker gemacht werden sollen, zeugt nicht gerade von eiskaltem Unternehmertum seitens der Diözesen.

2. Das Sortiment ist schlimm ausgefranst. Weltbild, das unter einem Buchhändler geführt wird, hat zuletzt einen Mischmasch im Angebot, dass man nur den Kopf schütteln kann. Bücher, klar, aber auch Wanduhren, Leuchtkerzen und Wohlfühl-BHs – das Profil ist so verwässert, das Sortiment des Versandriesen steht für alles und nichts, und für das Gegenteil davon.

3. Dem Buchhandel gehen 600 Millionen Euro flöten. Die Weltbild-Krise ist auch eine Krise des deutschen Buchhandels. Dem geht es auch nicht besonders. Weltbild sucht als Kunden eher

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Very, very special Interest 3.71/5(74.29%) 7 votes

Als sei es Frühling, erwacht neues Leben. Sie heißen Päng!, MUH oder CAPZ. Oder auch FROH!, Fräulein, Unique. Das sind allesamt neue Magazine, die man an gut sortierten Kiosken findet.

All diesen Newcomern ist eines gemein: Sie werden nicht von großen Verlagen herausgegeben, sondern sind die Produkte von jungen und wilden Neugründern. Da steckt dann meist kein großes Geld dahinter, sondern eine Idee und viel Leidenschaft.

Diese neuen Magazine bedienen in der Regel eine sehr spitze Zielgruppe. Luxus-Reisende, Freunde der Philosophie, Modemänner. Der Blick aufs Thema ist deshalb nicht nur very, very special, sondern auch exklusiv. Daher positionieren sich die neuen Magazine meist im höherpreisigen Segment zwischen 6 und 10 Euro.

Die Neugründungen sind ein Spiegelbild der Branche. Die Magazin-Dickschiffe wie stern, DER SPIEGEL oder Capital schwächeln seit Jahren, der Markt segmentiert sich zu immer kleineren Zielgruppen. Da ergeben sich Nischen für Start-ups – und auch Zeitschriften haben ihre Pioniere und Trüffelsucher. Wenn man dann noch die Gemeinkosten niedrig hält, dann kann eine solche Neugründung eine Menge Spaß machen.

Die Neugründer sind oft Liebhaber, sie kommen vom Thema her, und wollen nun ihr Hobby und ihre Leidenschaft zum Beruf machen. Die Neugründungen definieren auch den Journalismus anders. Nicht mehr ein Magazin zu gründen mit Blick auf

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