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Notizen und Anmerkungen von unterwegs

Ein Geschenk vom FC Bayern München

Ein Geschenk vom FC Bayern München
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Die nette Überraschung kommt per Post. Der FC Bayern München schenkt jedem Mitglied in diesem Jahr einen Fan-Schal. Nicht irgendein Schal, sondern ein personalisierter Bayern-Schal. Dazu eine kleine Anstecknadel für die Jacke, die einen als Mitglied ausweist.

Und nochmals hat der FCB mit dieser Aktion unter Beweis gestellt, dass er zu einem der bestgeführten Fussballvereine der Welt zählt. Denn nötig hätte der FCB diese Kundenbindung eigentlich nicht. Die Mitgliederzahl steigt unaufhörlich, man ist mittlerweile an die 170.000 angelangt, und die Heimspiele der neuen Saison sind bereits, noch bevor der erste Ball rollt, schon mehr oder weniger ausverkauft.

Der Wunsch eines Mitglieds zur neuen Saison: Solch ein Ballgeschiebe wie in den letzten Monaten wollen wir nicht mehr erleben. Ich denke, da müssen wir auch keine Befürchtung haben.

Denn der Verein hat sich klug verstärkt. Neuzugänge für die Schwachpunkte: Manuel Neuer im Tor, Jérôme Boateng im Abwehrzentrum, der bissige Rafinha außen in der Abwehr, der Japaner Takashi Usami im Mittelfeld und Nils Petersen, der Torjäger aus Liga zwei. Wer sich von diesen Neuen durchsetzt, wird sich zeigen.

Und den neuen Trainer dürfen wir nicht vergessen. Jupp Heynckes, ein unaufgeregter Übungsleiter alter Schule, wird für die nötige Ruhe und für die Motivation der Superstars sorgen. Meine Prognose für die Saison 2011/2012, die nächstes Wochenende startet? Nun, es wird schon. Der FC Bayern wird viele, viele Tore schießen. Und wenige Tore kassieren. Und wir Fans werden glücklich unseren neuen Schal schwenken.

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  1. apple

    Ja, der FC Bayern München. Von vielen geliebt, von vielen „gehasst“. Von mir geliebt, seit ich etwa 14 Jahre alt war. Aber auch diejenigen, die den FC Bayern nicht mögen, strömen auswärts in die Stadien, wenn ihr Verein gegen die Bayern spielt – immer vor vollem Haus. Gern erinnere ich mich an das letzte Jahr in der 2. Liga, als knapp 146 Tore geschossen wurden und nur 32 Bälle an Sepp Maier vorbei ins eigene Tor gerieten, was letztlich mit dem Aufstieg in die Bundesliga belohnt wurde. Es gibt keinen Fußballverein, nicht in Deutschland, kaum in Europa, der mehr Spieler für die Nationalmannschaft abstellte. Die Namen aufzuzählen wäre müßig. Wen sollte man besonders hervorheben? Auch wenn der „Kaiser“ wahrscheinlich allen im Gedächtnis bleiben wird, wussten Sie, Herr Dr. Stock, dass selbst der „echt kölsche Jung“ Toni Schumacher achtmal im Tor der Bayern stand?

    Zurecht zählt der FC Bayern zu den fünf Großen in Europa – und Uli sorgte und sorgt immer noch dafür, dass es bei den Bayern „menschelt“. Einmal FC-Bayer, im Herzen bleibt man es wohl immer, ob als Fan oder auch als Spieler. In dieser Hinsicht dürfte Ihr Verein, das belegt auch dieser Artikel, in Europa einmalig sein. Ihre „Liebeserklärung“ an den FC Bayern, Dr. Stock, teile ich uneingeschränkt.

    Ich möchte einen Schal haben, auf dem „apple“ steht!

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