Das neue Buch von Gottfried Heller habe ich regelrecht verschlungen. Denn es ist nicht nur eingängig und verständlich geschrieben, sondern öffnet dem Anleger bei einigen Dingen merklich die Augen. Im ersten Drittel erklärt Heller, warum sich die Deutschen mit Aktien so schwertun, warum es ihnen nicht gelungen ist, Vermögen aufzubauen und welche Tiefschläge (z.B. Euro, Merkel, Trump) uns noch erwarten könnten.

In diesem Zusammenhang gibt es in dem Buch ein sensationelles Kapitel – „Das Märchen von den reichen Deutschen“. Darin beschreibt Heller, dass die Deutschen gar nicht so wohlhabend sind, wie die Politik glauben machen möchte – und welche Gründe diesem unterdurchschnittlichen Reichtum zugrunde liegen. Diese Seiten sollten Pflichtlektüre im Wirtschaftsunterricht sein, man möchte kaum glauben, was da zu lesen ist, doch es stimmt.

Im Herzstück seines Werkes stellt der Münchner Vermögensberater die „Revolution der Geldanlage“ vor. Gemeint sind Indexfonds, englisch als ETFs abgekürzt, die es Anlegern erlauben, auf ganze Aktienklassen, auf Märkte, auf Branchen oder auf Indizes zu setzen. Und dies so unkompliziert und kostengünstig wie bei kaum einer anderen Anlage.

Das letzte Drittel wird dem Anleger wohl am meisten

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