Barcelona, im März 2011

Fussball ist ein Sport für kräftige, gestandene Kerle, will man jedenfalls meinen. Insbesondere in der Abwehrreihe, wo es robuste Recken braucht, alleine um die hohen Bälle abzuwehren.

Sollte man meinen. Wie aber sieht es in puncto Körpergröße beim besten Fussballclub der Welt aus? Man bemerkt es auf dem Spielfeld und die Statistik des Fútbol Club Barcelona untermauert es. Lauter kleine Männer, die in das Oval des Camp Nou einlaufen.

Beispiele gefällig? Dani Alves, 1,73 Meter. Carles Puyol, 1,78 Meter. Gabriel Milito, 1,79 Meter. Maxwell, 1,77 Meter. Adriano, 1,72 Meter. Xavi, 1,70 Meter. Andrés Iniesta, 1,70 Meter. Mascherano, 1,74 Meter. David Villa, 1,75 Meter. Bojan, 1,70 Meter. Pedro, 1,69 Meter. Jeffren,1,75 Meter. Lionel Messi, 1,69 Meter. Messi als Prototyp dieser Mannschaft: der Kleinste und zugleich der Beste.

Kaum zu glauben, aber wahr. Alles kleine Fussballer beim FC Barcelona. Und doch sind es ganz große Ballkünstler. Allesamt Weltklassespieler oder zumindest Topleute.

Klein bedeutet eben auch schnell, flink, wendig und beweglich. Es sind gerade die kleinen, großen Fussballer bei Barça, die von Erfolg zu Erfolg eilen. Man sieht, der Beobachter sollte sprachlich Größe nicht mit Länge verwechseln.

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