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Notizen und Anmerkungen von unterwegs

Autor: Wolfgang Stock Seite 1 von 17

Rainer Maria Rilke erliegt dem Charme von Ronda

Umgeben von grünen Olivenhainen und andalusischen Weingütern balanciert Ronda am Abgrund.
Photo: W. Stock, 2019

Das Schicksal hat es mit Rainer Maria Rilke nicht immer gut gemeint. Der Dichter leidet am Leben, er ist oft kränklich, von schweren Gedanken gedrückt, mit den Frauen klappt es nicht so recht und zudem ist das Portemonnaie des Poeten meist klamm. Das Leben hat diesen Menschen nicht auf die Sonnenseite geworfen, sein Leben läuft ab in Hoch und Tiefs. Doch Gedichte kann der Mann schreiben wie kein Zweiter, zum Niederknien.

Eines seiner schönsten heißt Herbsttag:

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke schreibt Herbsttag im Jahr 1902, es ist ein Gedicht über den heraufziehenden Herbst, eine Zwiesprache mit Gott, der Mensch bleibt das Objekt, der Getriebene, der sich den Naturgewalten fügen muss. Der Mensch ist klein und die Schöpfung groß.

Am 4. Dezember 1875 wird Rilke als Sproß eines Militärbeamten in Prag geboren, das damals unter österreichischer Regentschaft steht. Nach dem Abitur studiert er Kunst und Literatur in Prag, München und Berlin. Im Jahr 1900 lässt der Österreicher sich in der norddeutschen Malerkolonie Worpswede nieder und heiratete die Bildhauerin Clara Westhoff, von der er sich 1902 wieder trennt.

Im Jahr 1905 wird er für acht Monate der Privatsekretär des Bildhauers Auguste Rodin in Paris. Es folgen Reisen nach Nordafrika und Ägypten. Im Ersten Weltkrieg wird er beim österreichischen Landsturm aus Gesundheitsgründen ausgemustert. Nach Kriegsende halten den mittellosen Dichter meist Mäzene über Wasser. Rilke stirbt am 29. Dezember 1926 mit nur 51 Jahren im Sanatorium Val-Mont bei Montreux an Leukämie.

Im Winter 1912 besucht Rainer Maria Rilke die spanische Halbinsel, er reist nach Toledo, Córdoba und Sevilla. In Andalusien ist Rilke gepackt von der maurischen Architektur und Tradition. Vom 9. Dezember 1912 bis Mitte Februar 1913 verbringt er die Winterwochen in Ronda. Der Fluß in seinem schluchtigen Abgrund spiegelt die zerrissenen Lichter des Himmels, aber auch mein Innerstes wider, schreibt der Poet nach seiner Ankunft in Ronda. 

Andalusien ist nicht das Goethes Land, wo die Zitronen blühen, aber Ronda die Stadt, in der Orangenbäume die Alleen und die Straßen säumen. Augenblicklich erliegt Rainer Maria Rilke dem Liebreiz der weißen Stadt. Im feinen Hotel Reina Victoria schreibt der Poet mit dem traurigen Augen im Januar seine Spanische TrilogieIn der Spanischen Trilogie hat Rainer Maria Rilke seine Gedanken zu Ronda für die Ewigkeit festgehalten. 

Aus diesem Fluß im Talgrund, der den Schein
zerrissner Himmels-Lichtung fängt – (und mir);
aus mir und alledem ein einzig Ding
zu machen, Herr: aus mir und dem Gefühl …
 

Die Statue aus Bronze befindet sich seit 1966 im Park hinter dem feinen Hotel Reina Victoria. Unter Palmen steht er da, mit Schnurrbart, ein Buch in der rechten Hand, und der Blick geht in den Osten, in den Landschafts-Teppich aus Sonnenblumen, grünen Olivenhainen und Jahrhundertpinien. Der Bildhauer Nicomedes Díaz Piquero lässt Rilkes Blick sanft in die majestätische Ferne gleiten, wie bei einem Menschen, der näher zur Allmacht strebt oder zu Gott, wie immer man die Kraft nennen will, die stärker ist als der Mensch.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Rilke9-768x1024.jpg

Der böhmische Dichter Rainer Maria Rilke, der so wunderbare Verse auf Deutsch schreiben konnte, blickt in Ronda hinaus in die Bergwelt Andalusiens. Photo: W. Stock, 2019

Dem verzagten Rainer Maria Rilke fehlt jedoch der Mut, sich in diesen andalusischen Zauber fallen zu lassen, der unstete Dichter bleibt ein Gefangener seiner selbst. Hier wäre nun freilich auch der Ort, recht spanisch zu leben und zu wohnen, wäre nicht die Jahreszeit, wäre nicht meine mühselige Unlust, mich mit anderen Beschwerden als den nötigsten (angeborenen und eifrig angeeigneten) einzulassen.

In dem kleinen Zimmer 208 auf dem zweiten Stockwerk hat er

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Die Entkernung der Medien

Die knospende Frucht wird immer weiter aushöhlt, bis die bloße Schale übrig bleibt.

Burda Medien löst seine Redaktionen im Bereich TV-Magazine auf und übergibt die Produktion von TV Spielfilm, TV Today und TV Schlau an die Funke Mediengruppe. Eine Redaktionsmannschaft erstellt zukünftig eine Vielzahl von Medienprodukten. Und dies bei Titeln, die zum Teil sechsstellig verkaufen.

Nicht die Marke bestimmt den Produktionsablauf, sondern der Produktionsablauf die Marke. Das ist der Trend. Technik über Inhalt. Nach den Sparrunden folgte bekanntlich das Outsourcing. Zuerst erwischte es die Verlage mit eigener Infrastruktur. In der ersten Stufe des Outsourcing wurde alles ausgelagert, bis auf die Kernbereiche wie Redaktion und Marketing.

Und nun die nächste Stufe der Entkernung. Auch Verwaltung, Marketing und Redaktion fliegen raus. Übrig bleibt lediglich die Schale. Das Label. Die Inhalte werden zukünftig geliefert von externen Büros, spezialisierten Dienstleistern, kanadischen Metzgerzeitschriften. Man klopft an die Medienmarke und es klingt zunehmend tönern.

Die Buchbranche ist in diesem Prozess der Entkernung schon

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Das beste Konzert: Fats Domino

Es gibt Musikkonzerte, die vergisst man im Leben nicht. Bei mir war dies Antoine Domino Jr., genannt Fats Domino. Ein Wirbelwind aus New Orleans, im Juli 1980. Auf dem North Sea Jazz Festival, damals noch im Congresgebouw von Den Haag.

Zum Opening kommt bei Fats Domino stets sein I’m Walkin‘, und zum Schluss meist Jambalaya, da fällt der Putz endgültig von den Wänden. The Fat Man gehört zu den wirklichen Pionieren des Rock and Roll, er hat von Chuck Berry über die Beatles bis hin zu den karibischen Musikern so ziemlich alles und jeden beeinflusst. Mehr als 65 Millionen Platten hat dieser Komponist und Sänger verkauft.

Seine Musik ist rasant, dynamisch und zappelig für die Beine. Schon bei der allerersten Nummer der Band, meist noch ohne Fats auf der Bühne, springt das Publikum auf und tanzt sich in Stimmung. Seine Musik ist zum lebensfrohen Synonym für New Orleans geworden und hat einen eigenständigen kreolischen Musikstil begründet.

Fats Domino, der sein Piano im Boogie-Anschlag hämmert, wird 1949 in einem Klub von dem Produzenten und Bandleader Dave Bartholomew, einem ehemaligen Trompeter bei Duke Ellington, entdeckt. Die Zusammenarbeit des Power-Duos sollte zu den fruchtbarsten der jüngeren Musikgeschichte gehören.

Die HIts von Fats Domino bleiben ungezählt. Eine kleine Auswahl:  Ain’t that a Shame, Blueberry Hill,  I’m in Love AgainI’m Walking to New Orleans, I Want to Walk You Home, Blue HeavenBlue Monday, My Girl Josephine, Lotta’ Loving und natürlich Jambalaya.

Die Band von Fats Domino, der als Leader auch schon mal einen ganzen Flügel über die Bühne bugsiert, ist erstklassig besetzt. Besonders die Blechbläser, herauszuheben hier Lee Allen, ein legendärer R&B-Saxophonist. Grundlage der Band bildet ein traditioneller Rhythm and Blues, mit mehrfach besetzten Saxophonen, Bass, Piano, E-Gitarre und Schlagzeug. Eine explosive Mischung.
Im Oktober 2017 ist Fats Domino verstorben, in seiner Heimat Louisiana, im Alter von 89 Jahren.

Der elektrische Jaguar

Der elektrische Jaguar macht mächtig Spass.
Sylt, im Juli 2019. Photo by C. Stock

Der neue Jaguar liegt gut in der Hand, mehr noch, er vermittelt ein einzigartiges Fahrgefühl. Daran ändert auch ein rein elektrischer Antrieb nichts. Man ist geneigt, dieses Fahrzeug als Quantensprung innerhalb der E-Fahrzeuge zu bezeichnen. Denn dieses neue Automobil eröffnet sogar mehr Möglichkeiten, um eine dynamische Leistung und ein exklusives Design weiterzuentwickeln.

Der Jaguar I-PACE wurde von Grund auf als reines Elektrofahrzeug mit Batterie konzipiert, um alle neuen Möglichkeiten auszuschöpfen. Hinter dem atemberaubenden Design verbirgt sich als Resultat ein hochwertig gestalteter Innenraum, der einem herkömmlichen SUV in Sachen Alltagstauglichkeit in nichts nachsteht.

Der rein elektrische Antriebsstrang bietet eine erstaunliche Performance und ist völlig emissionsfrei. Wir haben den Jaguar I-PACE auf Sylt gefahren, auf eigene Kosten, und er scheint uns das perfekte Auto für einen auf Umweltschutz und gesundes Klima achtenden Hot Spot wie die Nordseeinsel. Das gilt für das ganze Land: Auch in der Stadt und auf Mittelstrecken entfaltet er seine Wirkung.

Eine atemberaubende Optik, ein ebenso aufregendes Fahrverhalten und eine umfassende Konnektivität – der I-PACE ist ein intelligenter Sportwagen mit fünf Sitzen, wie geschaffen für diese auf Nachhaltigkeit achtende Zeit. Dank der elektrischen Motoren und der nahezu perfekten Gewichtsverteilung bietet dieses Auto zudem die für einen Sportwagen typische Agilität.

Der I-PACE ist in einem eleganten und außerordentlich aerodynamischen Design gehalten. Der I-PACE gibt

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Mein Südamerika

Dies ist ein Auszug aus dem Buch von Wolfgang Stock Schneefall in den Tropen:

Wer sich in den weichen Knäuel frisch gepflückter Baumwolle wälzt, wer die fröhliche Unbekümmertheit der Menschen erlebt und wer das ultramarinblaue Wasser des Pazifiks vor Augen sieht – der kommt so schnell nicht mehr los von diesem Kontinent. Wenn man mit dem Flugzeug das ach so polierte Europa hinter sich lässt, so taucht man urplötzlich ein in eine merkwürdige Welt: in eine ansteckende Ausgelassenheit des Daseins ebenso wie auch in ein durch den Überlebenskampf gezeichnetes nacktes Elend.

Der Reisende erlebt einen Kosmos von beeindruckender Schönheit und beispielloser Bedürftigkeit zugleich. Die Wirklichkeit Lateinamerikas stellt sich ihm so facettenreich dar wie seine Landschaftszonen: das kalte, karge Hochgebirge, die berauschende Schwüle im Regenwald, das erdrückende Gedröhn in den Großstädten oder der laszive Charme pittoresker Fischerdörfer.

Und auch die volkswirtschaftlichen Entwicklungsstufen erlebt dieser Halbkontinent nicht schlüssig und in historischer Abfolge, sondern zeitgleich als eine Art chaotischer Mischzustand. Verarmte Kleinbauern, feiste Industriebarone und entrückte Internet-Yuppies laufen da nebeneinander her wie drei ungleiche Rivalen, die nichts von einander wissen möchten und sich eigentlich auch nichts zu sagen haben.

Darüber hinaus lassen sich

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Baden-Württemberg kann alles, besonders Zukunft

Anfang der 90er Jahre, da war Baden-Württemberg wirtschaflich das führende Bundesland in Deutschland. Der Aufschwung Bayerns unter Franz Josef Strauss und Max Streibl zeigte erste Knospen, jedoch das Ländle zwischen Odenwald und Bodensee blieb in puncto Wettbewerbsfähigkeit das Maß aller Dinge in Deutschland.

Die großen Industrie-Giganten wie Daimler-Benz, Bosch oder SAP trieben den Wohlstand und auch von dem breiten Mittelstand und den vielen Hidden Champions ging eine enorme Wirtschaftskraft aus.

Im Jahr 1994 erhielt ich die Möglichkeit, hinter die Kulissen des Wirtschaftswunderlandes zu schauen. Ich wurde von der Landesregierung in eine Expertengruppe des Innovationsbeirates berufen. Das Thema unserer sechsköpfigen Gruppe fokussierte sich auf die Themen Distance Learning, Teleworking, Road Traffic Management und Health & Care Networks.

Ministerpräsident Erwin Teufel hatte den Innovationsbeirat berufen, der Konzepte für die Weiterentwicklung und nachhaltige Modernisierung der Industriestruktur schaffen sollte. Die Gruppen arbeiteten autonom, wurden aber im Wirtschaftsministerium koordiniert.

Während dieser Zeit in Stuttgart lernte ich

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Iquitos und Ich

Iquitos 1987; Photo by N. Böer

Oft war ich schon in diesem verlassenen Nest im peruanischen Amazonasdschungel, sechs, sieben Mal vielleicht. Und immer, wenn ich in Südamerika weile, dann zieht es mich hierhin, wie zu einem Magneten, schwer erklärlich, es ist halt so.

Doch versuchen wir es: Die Stadt ist einzigartig. Keine Straße führt zu ihr hin, und keine aus ihr heraus. Man muss, will man es einigermaßen bequem angehen, schon mit dem Flugzeug einfliegen. Und trotzdem wohnen über 450.000 Menschen in Iquitos. Die größte Stadt der Welt, die ganz von den Segnungen der Neuzeit abgeschnitten ist.

Beim ersten Besuch kam ich mir klein und verlassen vor. Iquitos schüchtert zunächst ein. Alles drängt und drückt. Links, der dichte Urwald, und rechts, der wuchtige Amazonas. Dazu die Allgewalt der Tropen, wo eine Zecke stärker sein kann als der Mensch, von oben drückt die Schwüle, von innen die Hitze. Wenn man dann das zweite Mal kommt, kennt man all dies. Und wenn man länger bleibt, weiß man mit dieser Stadt umzugehen.

Anfangs bin ich noch unsicher

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Ernest Hemingway besucht San Gaetano und ist glücklich

San Gaetano, im August 2011; Photo by W. Stock

San Gaetano, Ende August 2011

Nach drei Jahrzehnten kommt Ernest Hemingway zurück, zurück in sein geliebtes Italien. Im September 1948 landen Ernest und seine Frau Mary von Kuba kommend in Genua und fahren im Buick nach Cortina. Von dort geht es in Richtung Süden, zuerst nach Fossalta, wo der junge Ernest 30 Jahre zuvor schwer verwundet worden war, er zeigt die Stelle seiner Übersetzerin Fernanda Pivano.

Weiter nach Venedig. Von Torcello, wo sie wohnen, fahren die Hemingways ins Valle San Gaetano, wo der Baron Nanuk Franchetti zur Entenjagd einlädt. Federico Kechler, ein Landbesitzer in Cortina, hat den Kontakt geknüpft zu den Franchettis, einem alten venezianischen Adel.

Der kleine venetianische Weiler San Gaetano, zwei Kilometer östlich von Ottava Presa, mit seinem halben Dutzend Häusern wird von

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Teddy Stauffer erklärt den Swing

Teddy Stauffer in Acapulco, November 1982; Photo by W. Stock

Verächtlich wurden sie in den Nazi-Jahren Swingheinis genannt, um zu zeigen, dass sich hier nicht das Gute, Schöne und Wahre der deutschen Kultur manifestiere. Und der beste Swingheini in Deutschland war der Schweizer Teddy Stauffer.

Über 300 Schallplatten haben Teddy Stauffer und seine Original Teddies in den 30er Jahren aufgenommen. Das war Rekord. In den Hitlisten standen sie eh immer ganz oben. In Berlin und Leipzig waren Teddy und seine Mannen so bekannt wie heute Lady Gaga und Madonna zusammen.

Die Stauffer Band war smooth, swinging und vor allem hot. The hottest Band in Town. Und hot bedeutete in jenen Jahren auf jeden Fall sehr amerikanisch. Als ich Teddy Stauffer im November 1982 in Acapulco besuche, unterhalten wir uns auch über die Swing-Musik in der Weimarer Republik.

Teddy Stauffer liebte den großen Auftritt, gefiel sich in der Rolle

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Havanna, stumpfe Perle der Karibik

Photo by W. Stock

Havanna, im April 1983

Auch in diesem Jahr liegt auf Havanna jene seltsame Jahreszeit, die für die Karibik so typisch ist. Laue Luft, dünne Wolkenstreifen am blauen Himmel, ein warmer Wind aus Südwest, aus Richtung Yucatán. Brecher fegen über den Malecón hinweg und benässen übermütige Jugendliche. Wenn man Glück hat, zieht am Abend eine kühlende Brise über die Insel. Der  Wind hat sich gedreht und weht nun frisch von Florida.

Dämmerung. La Habana, das Herz der Revolution. Ein Herz, das stottert, das stolpert und nicht so recht in voller Taktung schlagen will. Wenn man durch die Strassen und über die Plätze dieser Stadt geht, dann scheint dieses Havanna wie ein Amphitheater aus verfallenen Prunkvillen und kargen Wohnsilos, alles zusammengehalten von Wäscheleinen mit abgetragenen Kleidungsstücken.

Im Jahr

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