Ein gutes Essen und ein längeres Fachsimpeln mit Gottfried Heller. Was ist für Sie die beste deutsche Aktie?, frage ich den Börsen-Altmeister. Die beste Aktie im Sinne von solide, zuverlässig, ertragsstark. Ein Papier ohne Überraschung, jedenfalls nach unten. Wenn man sein Vermögen also in nur einen Wert investieren dürfte. Welcher wäre das?
Stock: Wir können ja unsere beiden Lieblinge vergleichen.
Heller: Einverstanden, aber eigentlich bin ich kein Freund von nur einem einzigen Aktienwert. Für jeden Anleger sollte Asset Allocation, also eine intelligente Risikostreuung, im Vordergrund stehen.
Stock: Richtig, so sollte es sein. Aber sehen wir es spielerisch, gehen wir auf die Suche nach dem großen Aktienstar. Vielleicht fangen wir von hinten an, im Ausschlussverfahren. Banken, beispielsweise, mag ich gar nicht. Da findet in meinen Augen keine echte Wertschöpfung statt.
Heller: So streng würde ich das nicht sehen. Aber auch mir gefallen Banken nicht besonders. Die haben in den letzten Jahren ihr Geschäftsmodell ausgereizt.
Stock: Und Versicherungen?
Heller: So ähnlich, nicht ganz so arg wie Banken, aber
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