
Düsseldorf, im Mai 1991; Photo by Hasso von Bülow
Gibt es eine Person, die – fachlich wie menschlich – dem Idealtypus eines Wirtschaftsmanagers nahe kommt? Hm, schwierige Frage. Doch wenn ich nur einen Namen nennen müsste, dann diesen: Helmut Maucher.
Helmut Maucher hat in den 80er und 90er Jahren Nestlé – unaufgeregt, aber zielstrebig – zu einem erfolgreichen Weltkonzern geformt. Im November 1990 war ich Gast im Nestlé-Headquarter in Vevey am Genfer See. Maucher lud mich ein zu einem Mittagessen hoch oben in der Vorstandsetage. Der Nestlé-Chef ist ein sympathischer, unprätentiöser Mensch, man kommt leicht ins Gespräch mit ihm.
Aus der Nähe von Wangen im Allgäu kommt Maucher, dort wo die Menschen als ehrbare Bauern und Handwerker arbeiten, und wo man so leicht keinen Spleen kriegt. Helmut Maucher, Jahrgang 1927, absolviert nach Schule und Abitur eine kaufmännische Lehre in einem Molkereibetrieb seines Heimatortes Eisenharz. Dieser Betrieb wird dann von Nestlé gekauft, Maucher wechselt in die Deutschland-Zentrale nach Frankfurt und hier beginnt dann seine Karriere.
Von 1980 bis 1997 war er die Person, die in Vevey das Sagen hatte. Maucher war der erste
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Vorweg, ich mag Lufthansa. Für mich ist dies die beste Fluglinie weit und breit. Wenn es irgend geht, fliege ich mit dem gelben Kranich. Das Lob für die Lufthanseaten kommt aus tiefem Herzen: solide, sauber, pünktlich, guter Service. Kurz, man fühlt sich in guten Händen.





