Ein paar Tage an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Wie immer spannend und inspirierend. Wie geht es den Zeitungen und Zeitschriften in den USA? Ist Print tot? Wie wird das Internet genutzt? Nachfolgend einige subjektive Beobachtungen zur Mediennutzung:
1. Smartphone, Smartphone, über alles. Jeder hat eines, und ein jeder schreibt, liest, spielt damit, zu jeder Zeit und überall. Das Smartphone ist die dominante Konstante im Leben des modernen Amerikaners. Die kleinen Wunderdinge werden angehimmelt. Mobile ist das Zauberwort, Apple und Samsung heißen die neuen Götzen.
2. Latino-Power, auch in den Medien. Jede Großstadt besitzt mittlerweile ein, zwei Tageszeitungen auf Spanisch. Dazu spanischsprachige Fernsehsender, hispanische Radiostationen. An allen Ecken hört man Spanisch. Ohne die Latinos würde die Dienstleistungs-Industrie der USA wohl zusammenbrechen. Auch politisch wächst der Einfluß der Hispanics. Großes Thema: das neue Einwanderungsgesetz und die Legalisierung der illegal Eingewanderten.
3. TV – nach wie vor unerträglich. Die Fernsehsendungen werden immer kürzer getaktet und immer stärker emotional aufgeladen. Die Nachrichten: Bumm, bumm, bumm. Zugunglücke, Tornados, Morde, Gerichtsprozesse, Krankheiten, Schönheitswettbewerbe. Dazwischen Werbe-Stakkato. Das Medium TV grenzt an Körperverletzung.
4. Tageszeitungen. Tot? Nicht ganz, aber
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