Wenn ich in London bin, versuche ich, wenn es irgend geht, meinen Weg hier hin zu lenken. Schnurstracks nach Chinatown, am besten um die Mittagzeit, zu Wong Kei. Seit ich das erste Mal – noch als junger Student – dieses chinesische Restaurant entdeckte, komme ich regelmäßig wieder. Denn Wong Kei ist für mich der Kaiser von China – natürlich kulinarisch gesprochen.
Dabei glänzt Wong Kei nicht unbedingt als Edelgastronom. Im Gegenteil. Schon Adresse und Äußeres genügen nicht gerade großbürgerlichen Ansprüchen. Wong Kei residiert am westlichen Ende von Chinatown in der Wardour Street, dort wo schwere Jungs und leichte Mädchen nicht fern sind. Die Fassade, nun ja, ein wenig in die Jahre gekommen. Die Pariser Schauspielerin Sarah Bernhardt hat den Grundstein des Hauses gelegt. Man schrieb das Jahr 1904. So mag sich einiges erklären.
Etwas robust wird dem Hungrigen am Eingang bedeutet Cash only – no credit cards. Wenn man dann über die Schwelle tritt, wird man von einem ruppigen Keller angebafft, how many people und flugs an einen der eh schon vollen Tischen gesetzt.
Auf drei Etagen wird eingedeckt, in Parterre, wo der Ton am härtesten ist, dann im Keller und im ersten Stock. Das Restaurant ist einfach ausgestattet, vielleicht auch nicht das sauberste. Wenn man an einem Tisch Platz nimmt, bekommt man zuerst und ungefragt den heißen Haustee serviert. Ob es Cola gibt, ich vermag es nicht zu sagen. Bisher habe ich mich nie getraut, zu fragen.
Wenn jedoch nach dem obligaten Tee dann das Essen kommt, dann sind bröselnde Hausfassaden, bellende Kellner und unwirsche Kommandos wie ausradiert. Denn das Essen des Wong Kei schmeckt göttlich, es scheint von einem Kaiser der Küche gesandt.
Meist bestelle ich eine Wan Tan Soup und ein Lemon Chicken. Ein solches Lemon Chicken bleibt für jeden Koch weltweit eine Herausforderung, denn bei der Zitronensauce ist höchstes Geschick gefragt. Sie darf nicht übersäuert sein, auch nicht zu lau, dann muss die Konsistenz – nicht zu sämig, nicht zu flüssig – stimmen.
Die Wahrheit ist: Das Lemon Chicken bei Wong Kei muss als eine Offenbarung bezeichnet werden. Besser habe ich das bisher nirgends auf dem großen Globus gefunden. Und dass alles preiswert obendrein ist, mag man auch nicht als Nachteil auslegen.
Leicht verunsichert erscheint der regelmäßige Wong Kei-Besucher in letzter Zeit schon. Denn die Kellner, oh Wunder, scheinen in Wesen und Ton freundlicher geworden. Oder haben wir uns an den Feldwebelton über die Jahre nur gewöhnt?
Es ist ein altes schwarzweißes Foto, aufgenommen um 1961. Da sitzt ein Großvater mit drei seiner Enkel auf der Verandatreppe, die dem Farmhaus vorgelagert ist. Das Farmhaus ist weiß und aus einfachen Lehmziegeln gebaut. Im Hintergrund sieht man den Eingang des Farmhauses, die Türe zur Küche steht offen.
Der Großvater trägt einen Tropenhelm, der ihn einerseits gegen die Hitze schützt, ihn zugleich auch als den Patron des Anwesens ausweist. Er ist Herr über eine riesige Baumwollfarm und wenn man sie mit dem Pferd abreiten müsste, so wäre man einen ganzen Tag unterwegs. Die drei Enkelkinder sind zu Besuch auf der Farm. Der Großvater hat acht Kinder und sechsundzwanzig Enkelkinder.
Der größere Junge, vielleicht 5 oder 6 Jahre alt, hält eine schwarze Katze im Arm, der Jüngste, gerade zwei, drei Jahre alt, sitzt auf des Opas Knie und schaut scheu drein. Ein dritter Enkel hält sich den linken Arm, an dem er einen Verband trägt. Der Großvater lächelt zufrieden, hier auf seiner Farm und die Enkel neben sich.
Der Großvater ist vor vielen Jahren als junger Mann aus der Depression der Jahre nach dem Ersten Weltkrieg aus einem kleinen Dorf im Rheinland nach Peru ausgewandert. Zuerst als Farmverwalter für ein deutsches Unternehmen, später hat er sich eine eigene Farm aufgebaut. Auf der Farm des Großvaters wird Baumwolle angepflanzt. Baumwolle anzupflanzen ist im trockenen Norden Perus, im Wüstenklima von Sechura, sehr mühselig. Die Wasserknappheit zwingt dazu, die Baumwollplantagen mit einem großen Bewässerungssystem zu überziehen. Mit Fleiß und Geduld hat der Großvater eine florierende Farm aufgebaut, die vielen Menschen Arbeit und Auskommen gibt.
Bei seinen Arbeitern ist der Großvater sehr beliebt. Er ist ein stets freundlicher und fürsorglicher Patron. Die Einwohner nennen ihn den Ingeniero aleman, was eigentlich nicht ganz korrekt ist. Er ist zwar Deutscher, aber kein Ingenieur. Die Menschen nennen ihn von Anfang an trotzdem so, weil sie so ihre Anerkennung und ihren Respekt ausdrücken.
Es ist die gleiche Treppe. Fast 30 Jahre später. Nun sitzt der Großvater alleine auf den Stufen. Er ist ein alter Mann und sieht niedergeschlagen aus. Von dem Farmhaus im Hintergrund steht nur noch die heruntergekommene Fassade. Das Innere des Farmhauses ist vor Jahren abgebrannt und der neue Besitzer hat es nie wieder aufgebaut.
Der Großvater trägt nun keinen Tropenhelm mehr, sondern einen kleinen grauen Hut aus Stroh. Auch gehört ihm die Farm seit über 20 Jahren nicht mehr. Als sich in Peru 1968 eine linke Militärjunta an die Macht putschte, bekam er eines Tages Besuch von einem Vertreter des Präfekten, der ihm ein Schreiben mit vielen Stempeln überreichte. Es war die Enteignungsurkunde. Er musste die Farm an eine Kooperative der Farmarbeiter abgeben.
Der Großvater ist nun hager und sehr alt. Heute ist er noch einmal zu Besuch da, er wohnt längst wieder in seinem Dorf im Rheinland, er will aber sehen, was aus seiner Farm geworden ist. Es ist jedoch nicht mehr seine Farm, und es ist eigentlich auch keine Farm mehr. Die Farm liegt – wie das Farmhaus – danieder. Diesen ganzen Niedergang zu sehen, tut ihm weh. Das Haus ist unbewohnbar, die Bewässerungspumpen tun seit Jahren ihren Dienst nicht mehr richtig, der Maschinenpark ist defekt.
Die alten Arbeiter, die ihn von früher noch kennen, begrüßen ihn herzlich. Er scherzt mit ihnen. Für einen Moment ist er wieder der Ingeniero. Für einen kurzen Augenblick ist alles ganz so wie früher.
Version en espanol:
El abuelo
Es una vieja foto en blanco y negro, alrededor 1960. Allí un abuelo con tres de sus nietos se sienta en la escalera del jardín, que es la entrada a la casa hacienda. Es blanca y está construira de ladrillos simples, la puerta a la cocina está abierta.
El abuelo lleva un casco tropical, que lo protege contra el calor, y que también representa su autoridad como “patrón”. Él es el patrón de una gran hacienda de algodón, que para recorrerla a caballo requería de toda una jornada. Los tres nietos han llegado de visita, el abuelo tiene 8 hijos y 26 nietos.
El niño más grande, quizás de 6 o 7 años, tiene un gato negro en el brazo, el más pequeño, de dos o tres años, se sienta en las rodillas del abuelo y mira escéptico. Un tercer nieto se sostiene el brazo izquierdo, que lleva vendado. El abuelo sonríe conteno, aquí en la hacienda al lado de sus nietos.
El abuelo emigró hace muchos años, como hombre joven de una aldea pequeña del país del Rin al Perú. Primero como encargado de la hacienda para una empresa alemana; él desarrolló más adelante su propia hacienda.
En la granja del abuelo se cultiva el algodón. El algodón a cultivar es muy valioso en el norte seco de Perú, en el clima del desierto de Sechura. Para regar la plantación, se tiene un sistema de irrigación muy complejo. Con diligencia y paciencia el abuelo desarrolló una hacienda que prosperaba, que da trabajo a muchos seres humanos, para progresar.
El abuelo se siente a gusto con sus trabajadores. Él es el patrón siempre amistoso y exigente. Los habitantes lo llaman el Ingeniero alemán, que no está totalmente correcto. Es alemán, pero no ingeniero, pero lo llaman así porque lo reconocen y respetan.
Es las mismas escaleras. Casi 30 años más tarde. Ahora el abuelo se sienta solo. Él es un viejo hombre y parece impresionado. De la casa hacienda, sólo se encuentra la entrada; el interior de la casa está destruida, el nuevo dueño nunca la cuidó en años.
El abuelo no lleva más el casco tropical, sino un sombrero gris pequeño de la paja. La hacienda ya no es más de él, desde hace como 20 años; cuando en Perú 1968 hubo un golpe militar de izquierda, se apareció un prefecto, con un documento con muchos sellos, era el documento de la expropiación. El debió entregar la hacienda a una Cooperativa de campesinos.
El abuelo se ve ahora serio y está ya muy viejo. Él está hoy otra vez allí, él ya vive largo tiempo en su aldea en el país del Rin, ha querido ver en que se convirtió su hacienda. Realmente ya ni siquiera es una hacienda, esa realidad le causa mucho dolor. La casa es inhabitable, las bombas de la irrigación no funcionan hace años, todo esta abandonado.
Los viejos trabajadores, que todavía le conocen a partir en de épocas anteriores, le dan la bienvenida cordialmente. Él bromea con ellos. Para un momento es otra vez el Ingeniero. Por un instante corto todo es totalmente como en épocas anteriores.
Es gibt Produktwerbung, die vergisst man nicht. Hier finden Sie eine solch grandiose Werbung. Angepriesen wird der Aluminium Audi A8. Das lief im TV im Jahr 1997. Für mich ist dies der schönste Auto-Werbespot aller Zeiten.
Denn im Mittelpunkt der Werbung steht nicht das Auto. Den Spot beherrscht André Kostolany. Ein wunderbarer Mensch und ein kluger Philosoph. Nicht nur in Sachen Geld und Börse.
All people want forecast for the stock exchange from me. But there are more important things in life than money. Good food and good wine for example. Or music. Beautiful women and cars. The only tip I can give you is: Enjoy life.
And maybe think about investing in aluminium stocks
André Kostolany. This is Kosto in his own words – performed by himself in the mega-superb Audi-Commercial. Please click on the youtube-viedeo to remember André Kostolany.
Die Musik ist übrigens aus der Oper Fürst Igor, die Polowetzer Tänze, des russischen Komponisten Alexander Borodin. In einem Boadway-Musical wurde das Lied als Stranger in Paradise ein Welthit. Tony Bennett und Bing Crosby haben es gesungen.
Um Haaresbreite wäre an dieser Stelle, eine knappe Autostunde nördlich von Venedig, Hemingways jungem Leben ein brutales Ende gesetzt worden. Hier an diesem lieblichen Fluss ist Ernest Hemingway nur knapp, und zwar ziemlich knapp, dem Tode entronnen.
Daran erinnert ein Denkmal, das am Ende der Via Ragazzi del ‘99, auf einem Damm steht, der das Städtchen Fossalta von der Piave trennt. Hier wird noch heute, fast hundert Jahre nach dem Vorfall, die Erinnerung an Hemingways schwere Verwundung wach gehalten
Su questo argine, Ernest Hemingway volontario della croce americana veniva ferito la notte dell‘ 8 Luglio 1918. An diesem Deich wurde Ernest Hemingway, Freiwilliger des amerikanischen Roten Kreuzes, in der Nacht des 8. Juli 1918 verwundet.
Der junge Draufgänger Ernest Hemingway hatte sich 1918 freiwillig als Fahrer des Red Cross Ambulance Corps gemeldet, nachdem die USA im April 1917 den Kriegseintritt beschlossen hatten. Nach seiner Ankunft in Europa wurde er als Fahrer bei Verpflegungstouren und im Ambulanzservice an der norditalienischen Front eingesetzt.
Ernest stand kurz vor seinem 19. Geburtstag, eigentlich war er noch ein Junge, aber schon ein Kerl wie ein Baum. Mit 18 sieht man die Welt noch bunt und sicherlich war er noch gehörig grün hinter den Ohren.
In der Nacht vom 7. auf den 8. Juli 1918 ist Hemingway auf Versorgungsfahrt entlang der Piave an einer Stelle, die die Einheimischen Buso de Burato bezeichnen. Per Fahrrad soll er den in den Schützengräben liegenden italienischen Soldaten Lebensmittel, Brot und ein paar Bildchen zur Ermunterung überbringen.
Als Hemingway gegen ein Uhr diesen Damm am Westufer der Piave erreicht, explodiert zwei Meter von ihm entfernt eine Mörsergranate. Die Granate, von österreichischen Truppen am Ostufer abgefeuert, ist mit Eisenkugeln, Stahl und Metallschrott gefüllt. Über 200 Splitter bohren sich in Hemingways rechtes Bein.
Kurz darauf gerät der junge Amerikaner in eine Maschinengewehr-Salve. Die Patronen treffen seinen rechten Fuß und die Kniescheibe. Trotz seiner brennenden Splitter- und Schuss-Verletzungen erreicht Hemingway mit letzter Kraft den rettenden Kommandoposten hinter dem Damm.
Hemingway hat hier an der sanften Piave dem Tod ins Angesicht geblickt. In einem Brief an seine Familie prahlt er mit dem Geschehnis: Leute, das hat vielleicht einen netten Wirbel gegeben, dass ich angeschossen wurde! Es ist fast so gut wie getötet werden und den eigenen Nachruf lesen. Während der sechs Tage, die ich vorn in den Frontgräben verbracht habe, nur 45 Meter von den Österreichern entfernt, stand ich in dem Ruf unverwundbar zu sein. So ein Ruf allein bedeutet nicht viel, aber es zu sein, schon.
Fosslta bildet einen Wendepunkt in seinem Leben. Auch wenn er der Verwundung mit bekannter Wurstigkeit begegnet, schnell gar damit zu Prahlen pflegt, ein solcher Anschlag nimmt einem jugendlichen Leben die Leichtigkeit. Hinter all dem Trotz und all der Koketterie hat Fossalta irgendetwas in ihm zerstört. Und die schlimmste Verletzung passiert nicht an Bein und Knie, sondern im Kopf. Die Granate hat die behütete Welt des Jugendlichen in Stücke gerissen.
Was als Abenteuer angelegt ist, endet in einer großen Ernüchterung. Der Krieg ist nicht Versteckspiel und Rauferei, das wird ihm jetzt klar, der Krieg ist Rotz und Blut, der Krieg ist Sterben und Tod. Schmerzlich wird dem Jungen die Fragilität und die Endlichkeit des Lebens eingebombt. Der Tod sollte nie mehr aus seinem Leben schwinden.
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Große und klare Denker besitzt dieses Land ja nicht viele. Und insbesondere mangelt es an Philosophen, die sich nicht dem herrschenden Mainstream unterordnen, sondern die unkonventionell und auch politisch unkorrekt zu analysieren vermögen. Solche gibt es ganz wenige.
Einer, vielleicht der beste, ist Norbert Bolz. Im Herbst 1992 lernte ich ihn kennen, als er im Münchner Künstlerhaus einen rasanten Vortrag hielt und ich diese Veranstaltung moderieren durfte. Der studierte Philosoph, Germanist und Religionswissenschaftler Bolz überzeugt mit breitem Wissen und einer beeindruckenden Tiefenschärfe.
Den gebürtigen Ludwigshafener nur als ein Kommunikationstheoretiker abzutun, greift zu kurz. Eigentlich ist er ein Kulturphilosoph, der verwandte Disziplinen wie die Volkswirtschaftslehre oder die Soziologie in seine Überlegungen einfließen lässt.
Norbert Bolz, ein jugendlich und asketisch wirkender Mann des Jahrgangs 1953, arbeitet als Hochschullehrer, zuerst in Essen, jetzt an der TU Berlin. Der Vater von vier Kindern ist ein extrem fleißiger und produktiver Geistesarbeiter. Und er tritt als Kulturkritiker mit deutlicher Aussprache auf. Nicht wie andere seiner Spezies, die larmoyant ihre eigene Befindlichkeit in den Mittelpunkt rücken, sondern als jemand, der ungewöhnliche Fragen stellt, auch wenn diese unangenehm daher kommen mögen.
Wieso sind die Deutschen so nörgelig, wo sie doch die Freiheit haben? Warum wird Freiheit oft als Bürde aufgefasst? Wird der Wohlfahrtsstaat mehr und mehr zum Vormund? Woher kommt diese Sehnsucht nach der verwalteten Welt? Kann es Sinn der Emanzipation sein, nur wegen des Prinzips eine vernünftige Arbeitsteilung aufzuheben?
Mit solchen Fragen macht man sich heute keine Freunde, viele werden solche Gedanken als elitär empfinden. Gerade die Gutmenschen kriegen bei Bolz ihre Abreibung. Die Gutmeinenden wollen Gleichheit statt Freiheit – und zwar Ergebnisgleichheit statt Chancengleichheit. Touché. Hier sitzt ein Provocateur, der wahrscheinlich auch noch Spass an seiner Provokation hat.
Im Grunde genommen liegt das Hauptthema von Norbert Bolz im Spanungsverhältnis von Freiheit und Gerechtigkeit. Wenn beides in Balance steht, so mag eine Gesellschaft produktiv funktionieren. Doch Bolz erkennt, dass der Gleichheits- und Gerechtigkeitsfanatismus unserer Breiten zu Lasten der Freiheit geht. Wohlfahrt sei eine Droge, die den Menschen in Abhängigkeit hält.
Der Fürsorgestaat erzeuge Unmündigkeit, jene Geisteshaltung, gegen die die Aufklärung eigentlich kämpfe. Man gibt Freiheit zugunsten von Versorgungssicherheit auf. Diese Tyrannei der Wohltaten erzeuge im Grunde genommen eine Sklavenmentalität.
Als Gegenentwurf zu diesem Paternalismus, der die kreativen Kräfte einer Gesellschaft lähmt, stellt Bolz die liberalen Ideen der Aufklärung. Der Liberalismus besteht aus Marktwirtschaft, Eigentum, Freiheit des Einzelnen, Herrschaft des Rechts, staatlicher Sicherheit und Ordnung, formaler Chancengleichheit und Karrierechancen für jedes Talent. Der Liberale erkennt im Wettbewerb das Schicksal der Freiheit und im Recht das regulierende Supplement des Wettbewerbs. Mehr Ordnung ist für eine moderne Gesellschaft weder nötig noch sinnvoll möglich. Die offene Gesellschaft kann man nur offen halten – aber das ist den meisten zu wenig.
In die Nebensätzen des Liberalen Norbert Bolz schleicht sich so ein Hauch von Resignation ein. Sicher, heute ist der Liberalismus keine Volksbewegung, vielleicht ist er auch nicht mehr mehrheitsfähig. Jedenfalls, und auch dies ist ein Teil des globalen Wettbewerbs, jedenfalls nicht in Europa.
Hier kommt Schwabing daher wie aus dem hübschen Reiseführer. Kleine Ladengeschäfte und exotische Restaurants flankieren die ruhige Clemensstrasse, in der sich jeder Student wohl fühlen müsste. In Parterre des alten Hauses Clemensstrasse 84 findet sich ein kärglicher Getränkemarkt, der zugleich einen Pizza-Service und den Café-to-go anbietet. Gegenüber bietet ein peruanisches Restaurant seine köstlichen Gerichte an.
Das niedliche viergeschossige Haus, in dezentem laubgrün und weiß gestrichen, hat seinen Charme über die Jahrzehnte tapfer verteidigt. Und was die wenigsten wissen, dieses Haus Clemensstrasse 84 birgt ein Mysterium der deutschen Literaturgeschichte.
Von 1915 bis 1919 hat in diesem Eckhaus, auf dem dritten Stockwerk, in einer 3-Zimmer-Wohnung, der Schriftsteller Ret Marut gewohnt und gearbeitet. Dieser rätselhafte Ret Marut zeichnet in jenen Jahren als Verleger und Hauptautor der sozial-radikalen Zeitschrift Der Ziegelbrenner. Im Impressum des ersten Ziegelbrenner-Heftes vom 1. September 1917 kann man nachlesen: Geschäftsstelle des Verlages: München 23, Clemensstrasse. Ohne Hausnummer.
Das ist so diese typische Geheimniskrämerei, die das ganze Leben dieses Autors bestimmen soll. Im Impressum des Ziegelbrenner liest man dann folgende seltsamen Sätze: Besuche wolle man unterlassen, es ist nie Jemand anzutreffen. Fernsprecher haben wir nicht.
Ein kauziger Menschen dieser Marut – und ein geheimnisvoller Schreiber. Von Düsseldorf kommend hat sich Ret Marut, Schauspieler und Autor, in der Clemensstrasse 84 eingemietet. Die Polizeidirektion München verfasst mit Datum 19. 11. 1917 ein Dossier über die suspekte Person: Marut, Ret, geb. 25. Februar 1882 in San Franzisko, amerikanischer Staatsangehöriger, Schauspieler, Schriftsteller, ist seit 3. 7. 1917 hier im Aufenthalt und z. Zt. Clemensstrasse 84/3, in Wohnung gemeldet.
Name – falsch, Nationalität – auch falsch, Geburtsort – ebenso falsch. So gut wie alle Angaben, die Ret Marut den Behörden mitteilt, sind gelogen, alles ist eine ziemliche Räuberpistole, hier werden Nebelkerzen gezündet. Schon dieser merkwürdige Name Ret Marut bildet eine Täuschung, ist eine Erfindung, scheint mehr Phantom als Pseudonym. Vielleicht ist der Name ein Anagramm, ratet rum. Wie auch immer.
Wer die Person nun wirklich ist, die sich hinter dem Kunstnamen Ret Marut verbirgt, darüber gibt es bis heute nur Vermutungen und Spekulationen. Nach der Proklamation der Räterepublik am 7. April 1919 arbeitet Ret Marut als Zensor der bürgerlichen Tageszeitungen und fungiert vom 7. bis 13. April als Leiter des Presseausschusses im revolutionären Zentralrat. Nach der Niederschlagung der nur einen Monat dauernden Räterepublik muss Marut – nun steckbrieflich gesucht – rasch abtauchen.
Und er taucht fünf Jahre später, im Juli 1924, wieder auf. Im fernen Mexiko. Mit ganz anderem Namen. Wieder ein geheimnisvolles Pseudonym. Aus Ret Marut wird B. Traven.
Fern der Heimat erwartet mich an der Stanford University im kalifornischen Palo Alto eine faustdicke Überraschung. Die Leland Stanford Junior University, so ihr voller Name, führt ein deutsches Motto in ihrem Siegel. Die Luft der Freiheit weht, dieser Satz auf Deutsch steht deutlich über dem hohen Nadelbaum, der Palo Alto auch den Namen gibt.
Ist das schön! Die Luft der Freiheit weht geht zurück auf einen Ausspruch des Humanisten Ulrich von Hutten, der im 16. Jahrhundert ein Weggefährte des Erasmus von Rotterdam war. David Starr Jordan, der erste Präsident der Stanford Universität hat ihren Gründer, den Unternehmer und Politiker Leland Stanford, von dem Motto bereits kurz nach Gründung 1891 überzeugt.
Auch wenn die Übersetzung aus dem Lateinischen aus heutiger Sicht vielleicht mit Der Wind der Freiheit weht etwas gefälliger hätte ausfallen dürfen, so bleibt Die Luft der Freiheit weht doch ein betörender Wahlspruch.
Dass eine amerikanische Eliteuniversität ihn nutzt, adelt den deutschen Humanismus. Es zeigt, welchen Einfluß das Geistesleben Deutschlands und Preußens bei der Gründung der amerikanischen Hochschulen gehabt hat. Und es führt uns auch vor Augen, wie weit die Amerikaner uns in puncto Spitzenbildung heute abgehängt haben.
Die Luft der Freiheit weht. Ein deutscher Student würde wohl gelangweilt mit der Schulter zucken, für einen Stanford-Studenten jedoch ist dieses Motto gelebte Wirklichkeit. Dem Motto wohnt eine Verpflichtung inne. Es bedeutet Unabhängigkeit und Toleranz, es bürgt für die Freiheit von Lehre und Forschung, es meint, dass kein Ministerium in Curriculum und Berufungen hineinquatscht und es drückt aus, dass keine finanzielle Gängelung durch öffentliche Hände stattfindet.
Die Lehrveranstaltungen in Palo Alto spiegeln diesen freien Geist wider. In den Hörsälen und auf dem Campus werden Freiheit und Respekt vorgelebt. Eine Autonomie, aus der, wenn sie mit hoher Bildung zusammen kommt, eine ungeheure Kreativität erwächst. William Hewlett und David Packard, beide Stanfordianer, bringen in einer Holzgarage downtown ihre Computer-Firma Hewlett-Packard ins Leben. Die Kommilitonen David Filo und Jerry Yang gründen Yahoo. Larry Page und Sergey Brin entwickeln auf dem Campus die Suchmaschine Google und damit einen Weltkonzern. Andreas von Bechtolsheim begründet die Netzwerkfirma SUN, was vordergründig Sonne heißt, eigentlich aber auf die Abkürzung von Stanford University Network zurückgeht.
Ohne die Stanford Universität wäre das Silicon Valley nicht vorstellbar, sie ist Hirn – und wohl auch Herz – der kalifornischen Computer-Industrie. Die Stanford University zeigt, was alles möglich ist, wenn Freiheit regiert. Kreativität, Innovation, Erfolg. Wenn die Luft der Freiheit weht.
Wir bestellen Mojito. Der Barmann füllt uns das Rumglas zur Hälfte mit Carta Blanca, presst eine halbe Limone aus, steckt ins Glas einen frischen Pfefferminzstängel, die yerba buena, dazu Eiswürfel und schießt dann noch etwas Soda hinzu.
Links hinter der Kathedrale in der schmalen Seitengasse Calle Empedrado hinter der Nummer 206 liegt ganz unscheinbar und äußerlich verfallen die Bodeguita del Medio. Vorne der kleine quadratische Barraum mit der dunklen Theke. Dahinter das leicht schmuddelige, weißverputzte andalusische Speisegewölbe, wo an meist überfüllten Tischen das Beste der einfachen kubanischen Küche angeboten wird.
Gerichte, die so poetische Namen wie Moros y cristianos tragen, was übersetzt soviel wie Mauren und Christen heißt und auf dem Teller wie schwarze Bohnen mit weißem Reis daher kommt.
Angel Martínez eröffnet die Bodeguita 1942 und da sie inmitten eines langen Häuserzugs liegt und ihm kein gescheiter Name einfällt, nennt er sie kurzerhand Kneipe in der Mitte. Innen verzieren Hunderte von Namen bekritzelte Wände. Wahre Prominenz verewigt sich in eingerahmten Signaturen und Poemen. Julio Cortázar dichtet einen hübschen Vers und Mister Errol Flynn dankt. Auch der Tramp Charlie Chaplin schaut vorbei und der blonde Engel Marlene Dietrich lässt sein samtenes Haar wehen. Nat Cole, der Sänger, zeichnet mit King. Es ist Sommer in Havanna.
Castro, Havanna, Mojito. Der revolutionäre Dreiklang für Romantiker. Für den vor zehn Jahren bei einem Putsch ums Leben gekommenen chilenischen Präsidenten Salvador Allende wird noch immer ein Tisch freigehalten, so als ob der kleine schnauzbärtige Chilene mit der dicken Hornbrille just am heutigen Abend in die Bodeguita hineinschlendern würde.
Photo by W. Stock
Unter dünnem braunen Glasrahmen, direkt über dem Schanktisch, umgeben von Martini– und Cinzano-Flaschen, hängt ein Satz, den man langsam herunter beten muss und der noch lange im Ohr bleibt. My mojito in La Bodeguita, My daiquiri in El Floridita. Darunter dann, beschwingt, die Unterschrift: Ernest Hemingway.
Ja, so kann nur einer schreiben, so schreibt nur El gran Maestro himself. Diese Poesie kann nur der Feder Ernest Hemingways entstammen. Solch eine wuchtige Ansage – so einfach, so präzise, so wahr.
Noch einen Mojito. Ich hole mir beim Barkeeper eine Fonseca und zünde sie an. Die Zigarre schmeckt hart und streng, die Fonseca aus der Bodeguita ist offenbar zu jung gerollt und zu kurz gelagert worden. Von ihren großen Havanna-Marken wie die Montecristo, eine Romeo y Julieta oder eine Quintero können die Kubaner nur träumen, es gibt sie nicht im freien Verkauf, die Edelmarken gehen allesamt in den Export.
Tabak und Rum tun so langsam ihren Dienst. La Bodeguita del Medio. Die unsterbliche La B del M. Wer in der Bodeguita trinkt, der spürt den Hauch des Ewigen. Bodeguita, du bleibst, ich gehe!, schrieb der kubanische Autor Leandro García an die weiße Wand. Du bleibst, ich gehe.
Als wir nach vielen Mojitos die B del M verlassen, scheint aller Trübsinn des Daseins wie weggeblasen und die Welt leuchtet warm und farbenfroh. Der eisige Winter war weit weg.
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Der Autor und der Cheflektor. André Kostolany und Wolfgang Stock. Düsseldorf, im Mai 1991; Photo by Hasso von Bülow
Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten oder mehr Idioten als Aktien.
Dieser Satz stammt von André Kostolany, dem Aristoteles der Börse, an den es zu erinnern gilt, und der hier vermisst wird.
Geld wird an der Börse nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Hintern verdient.
Noch so eine spritzige und wahre Sentenz des Altmeisters, der die Weisheiten zur Aktienwelt formulieren konnte wie kein anderer. Wir vermissen seinen Esprit, seine Klugheit und seine Liebenswürdigkeit. Und wir vermissen, ihn, den Menschen.
Er stürmte, frisch und voller Tatendrang, in mein Büro des ECON Verlages mit den Worten, ich komme gerade aus Paris und heute Nachmittag fliege ich nach München. Wir haben also nicht viel Zeit, Doktor Stock. In solchen Momenten dachte ich, der Mann sei unsterblich.
Da ich südlich von Bonn wohnte, hatte ich nach getaner Arbeit oft das Vergnügen, André Kostolany von Düsseldorf nach Köln zu fahren, wo er immer im Excelsior Grandhotel Ernst am Dom zu übernachten pflegte.
Kosto, damals schon gut in den Achtzigern, war ein wacher Kopf. Allerdings nur bis zum Leverkusener Kreuz. Dann nickte er sachte weg und wachte erst wieder auf, wenn ich vor dem Hotel Ernst auf die Bremse trat.
Die halbe Stunde jedoch von der Kaiserswerther Strasse in Düsseldorf bis zum Leverkusener Kreuz gehörte der amüsanten Konversation und da zeigte sich der Börsenphilosoph als ein ganz ausgeschlafener und schlagfertiger Gesprächspartner.
Bei einer dieser Fahrten, es war Frühjahr 1989, sprachen wir über den Fall des Eisernen Vorhangs. Gerade hatte der ungarische Außenminister Gyula Horn Teile des Grenzzaunes zwischen Ungarn und Österreich eigenhändig eingerissen und die Freiheitsbewegung im Osten war dabei, dem Kommunismus per Abstimmung mit den Füssen den Rücken zu kehren. Aufbruchstimmung in der DDR, in Polen, in Ungarn und ganz Osteuropa.
Und da fragte ich den gebürtigen Ungar: “Sagen Sie, was ist für Ungarn der kürzeste Weg zur Freiheit?”
Kosto überlegte einen Augenblick und antwortete dann trocken: “Der kürzeste Weg für die Ungarn in die Freiheit ist die Autobahn von Budapest nach Wien.”
Wer die lange, breite baumgesäumte Allee von Ezeiza-Flughafen ins Stadtzentrum entlang fährt, der sieht an den grauen Mauern der Fabriken und Häuser recht seltsame Parolen gepinselt. In den allermeisten Metropolen dieses Kontinents findet man mehr oder weniger geistreiche Losungen wie Nieder mit den Bonzen oder Hoch lebe die Partei der Arbeiterklasse oder zumindest Wählt MüllerMeierSchulze.
Nicht so in dieser Stadt. Wer sich in den tristen Vororten von Buenos Aires bewegt, der kriegt höchst merkwürdige Sätze zu lesen. Mi General, tu pueblo cumple steht auf den langen Wänden der verfallenden Industrieanlagen, Mein Gereral, dein Volk hält, was es Dir versprochen hat. Oder man kann auf verwitterten Wohnblöcken lesen Siempre contigo, was auf Deutsch denn – fast religiös – meint: Immer mit Dir.
Von diesem General, der dort so hymnisch verehrt wird, erhält man, sollte man Menschen auf der Strasse befragen, höchst widersprüchliche Einschätzungen. Für die einen war er ein Politiker, der viel für das Volk getan hat, einer der für die Blüte dieses Landes gesorgt hat, jemand, dem auch die Armen, die Descamisados – die Hemdlosen – nicht einerlei waren. Für andere bleibt jener Juan Domingo Perón ein ausgekochter Schuft, ein gewissenloser Lump, ein aufgeblasener Operetten-Duce bestenfalls, in jedem Fall ein größenwahnsinniger Parvenue, der dieses herrliche Land in Grund und Boden gewirtschaftet hat.
Alleine schon der Name von Peróns Partei mutet höchst kurios an. Partido Justicialista nennt sie sich, was flott übersetzt Gerechtigkeitspartei heißen kann, manche sagen – nach europäischem Maßstab wohl Richtung aufrechte Sozialdemokraten. Andere meinen, die PJ sei eine typische Klientel-Partei, geführt von sonderbaren Pampa-Caudillos wie Perón oder Carlos Saúl Menem. Wie dem auch sei, sollte es einmal eine Trophäe für den blumigsten Parteinamen Lateinamerikas geben, die Partido Justicialista würde einen hübschen Silberpokal gewinnen – knapp geschlagen von der mexikanischen PRI, der Partei der Institutionalisierten Revolution.
Es gibt wohl keinen Politiker seiner Generation in Amerika, der von seinem Volk noch so verehrt wird wie dieser General Juan Domingo Perón. Nicht Lázaro Cárdenas in Mexiko, nicht Trujillo in der Dominikanischen Republik und auch nicht Franklin Delano Roosevelt in den USA.
Als Perón 1946 zum Präsidenten Argentiniens gewählt wird, regiert er eines der reichsten Länder des Erdballs. Während Europa im Wahnsinn des Zweiten Weltkriegs versinkt, verhelfen Argentinien eine fruchtbare Landwirtschaft und eine fleißige Arbeiterschaft zu nie gekanntem Wohlstand. Denn dieses sonnige Land besitzt alles in Hülle und Fülle: Getreidefelder, soweit das Auge blicken kann, Fischfanggründe im Südatlantik, Zitrusfrüchte im Norden, Erdöl und Mineralien, und vor allem jenes unerschöpfliche Fleischreservoir, für das die ausgedehnten Rinderfarmen im Süden des Landes sorgen.
Doch bei seiner Wiederwahl 1952 hat General Perón durch Enteignung und Verstaatlichung das Land bereits an den wirtschaftlichen Abgrund gedrückt. Statt eines florierenden wirtschaftlichen Wettbewerbs wächst nun die nach Pfründen trachtende Bürokratie, eine Hydra der Korruption, aus deren Fängen sich Argentinien nicht mehr hat befreien können – bis heute. Ein Militärputsch treibt den gescheiterten General 1955 ins Exil. Doch die Erinnerung an die guten Tage der Herrschaft Peróns bleibt bei vielen Argentiniern während der nun folgenden, fast 30 Jahre währenden, blutigen Militärdiktatur wach.
Als Perón 1973 aus seinem Madrider Exil im Triumphzug nach Buenos Aires einzieht, da wird er noch einmal als Heilsbringer gefeiert, obwohl der 78-Jährige da schon nicht mehr seine fünf Sinne beisammen hat. Aber sein Statthalter als Präsident, der sympathische Kinderarzt Hector Cámpora tritt zurück, damit für den greisen General der Weg frei ist. Perón wird mit überwältigender Mehrheit zum Präsidenten gewählt. Mochten auch die Tatsachen noch so gegen diesen Mann sprechen, das Volk liegt ihm abermals zu Füssen.
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