Als Schüler, als Sechszehn- oder Siebzehnjähriger, habe ich die Band von Acker Bilk in London einige Male gehört. Im 100 Club, im Holland Park oder den kleinen Jazzkneipen in der britischen Hauptstadt.
Diese bodenständige Musik war sozusagen mein Entree in den wunderbaren Kosmos des Jazz. Mr. Acker Bild and his Paramount Jazz Band hieß seine Gruppe, damals wie heute, alle Bandmitglieder in gestreiften Westen und Acker Bilk mit Bowler und Ziegenbärtchen. Traditional Jazz als Markenzeichen.
Acker Bilk ist ein einfühlsamer Klarinettist alter Schule. Er liebt die tiefen, warmen Töne und ein vibratoreiches Spiel. Seine Paramount Jazz Band zelebriert ein kompaktes, temporeiches Spiel, mit dem einen oder anderen Showelement. Schließlich soll die Musik auch Freude machen.
Bernard Stanley Bilk, Jahrgang 1929, nennt sich Acker, was nicht nur in seiner südwestenglischen Heimatregion Somerset so etwas wie Kumpel bedeutet. Auch Gerhard Schröders Spitzname als junger Kerl war Acker, weil er so rasant über den Fussballplatz fegte.
Angefangen hat Acker Bilk
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