
Hotel W – Barcelona, im März 2014; Photo by W. Stock
Zu den Olympischen Spielen 1992 kam den Stadtvätern von Barcelona eine geniale Vision: Sie wollten der katalanischen Metropole das Meer zurückgeben, die Stadt sollte sich wieder dem Meer öffnen.
Denn der hässliche Hafen und die staubigen Industriebaracken hatten Barcelona ein wenig Sicht und Seele genommen. Der Ausblick zum Mittelmeer wurde über die Jahre hinweg zugemauert, diese Aussicht nach Süden wurde vermisst, es fehlte der Blick in die neue Welt, den nur Columbus hoch oben von seinem Sockel genießen durfte, am Ende der Ramblas.
Dort, wo früher der ziemlich herunter gekommene Fischerdistrikt Barceloneta zu finden war, freut man sich heute über offene Strände, kleine Restaurant, muntere Studentenkneipen und über eine prächtige avantgardistische Architektur.
Und der König unter den neuen Bauten trägt den Namen W. W wie wundervoll. Der karge Buchstabe ist reines Understatement. Denn jedermanns Blick bleibt an diesem Hotelbau hängen, ein funkelnder Palast aus Glas, umrahmt von blauem Kosmos. Vorne blau und auch oben blau.
Der Stararchitekt Ricard Bofill, auf dessen Konto auch der Terminal 1 des Flughafens in Barcelona geht, hat die kühne Konstruktion entworfen und 2009 an das Wasser gesetzt. Der Bau ähnelt einem Segel, weshalb unter Einheimischen das W auch El Hotel Vela genannt wird. Der Wolkenkratzer misst 99 Meter in Höhe, das Hotel selbst umfasst 26 Stockwerke, bei knapp 500 Zimmern. Auf dem Zimmer darf der Gast dann
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In der Medienbranche war es die Erfolgsstory schlechthin. Aus einem winzigen katholischen Buchversand hat sich über die Jahrzehnte eine Milliarden-Verlagsgruppe entwickelt. Weltbild galt als das moderne Pendant der Buchclub-Idee und als Riese im deutschen Medienhandel.
Als sei es Frühling, erwacht neues Leben. Sie heißen Päng!, MUH oder CAPZ. Oder auch FROH!, Fräulein, Unique. Das sind allesamt neue Magazine, die man an gut sortierten Kiosken findet.





Zeitschriften müssen auffallen am Kiosk. Der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit – und das Portemonnaie – des Lesers ist beinhart.