In diesen Tagen erscheint ein neues Büchlein. Hemingways Welt. Von mir über die Jahre geschrieben. Eine literarische Spurensuche.
Mein kleines Hobby. Andere gehen saufen oder strampeln mit dem Radl den Berg hoch, hier heftet sich halt einer an die Fersen von Ernest Hemingway. Warum? Vielleicht um mehr zu erfahren über einen Autoren oder auch um besser zu verstehen, wie man gute Bücher schreibt.
Es bleibt ein bemerkenswerter Umstand, dass dieser Nobelpreisträger seine Spuren hinterlassen hat und gerade auch von einfachen Menschen mit großer Passion gelesen wird. Selbst Leute, sonst keine Leseratten, kennen und schätzen ihn, erliegen der Faszination seiner Stories und Romane.
Dafür muss es Gründe geben. Die Themen Hemingways sind eingängig. Und obendrein, da mag ein Zusammenhang bestehen, wirklich und wahrhaftig. Der Autor greift voll rein ins richtige Leben. Hemingway spricht vor allem Männer an, jene Mannskerle, die vom Ehrgeiz, zerplatzten Träumen und Niederlagen desillusioniert sind. Männer, die etwas riskieren wollen im Leben, jedoch mühselig zwischen Anspruch und Wirklichkeit balancieren.
Seit den späten 70er Jahren zieht mich der Zufall, oder was auch immer, dorthin, wo auch Ernest Hemingway war, zunächst, ohne dies genau zu durchschauen. Nach Barcelona, nach San Gaetano, auf Kuba, an den Pazifik. Überall hier hat Ernest Hemingway gelebt, vor gut 70, 80 Jahren, ist dort umher gereist. Und siehe da – Hemingway scheint
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Auszug aus Wolfgang Stock 
Eine Meldung ist in den letzten Tagen ein wenig untergegangen: Rupert Murdoch, der australische Medien-Tycoon macht seine Internet-Tageszeitung The Daily dicht. Am 15. Dezember ist Schluss.

Mexiko, in den 20er Jahre, gilt als das Land des großen Umbruchs. Die Bauernrevolte des Emiliano Zapata und des Pancho Villa hat nach blutigen Bürgerkriegsjahren gesiegt. Zusammen mit liberalen Bürgern gelingt es den Revolutionären, das korrupte System des Despoten Porfirio Diaz wegzufegen.