Neulich auf dem Lufthansa-Flug von München nach New York sitzt neben mir zufällig der amerikanische Schriftsteller Avi Perry. Wir kommen schnell ins Gespräch.
Avi Perry kann auch ein buntes Leben zurückblicken. In Israel geboren, wandert er später in die USA aus, wo er für die Technologie-Firmen Bell und Lucent arbeitet. Er geht als Professor an der Northwestern University nach Chicago, wo er lehrt und forscht. Der Perry Algorithmus, ein Software-gestütztes Optimierungsprogramm, geht auf ihn zurück.
Das Thema seines Lebens jedoch bleibt Israel. In Kolumnen, Zeitungsartikeln und Radiokommentaren tritt er als wortstarker und meinungsmutiger Botschafter seiner Sache auf. Die Gefährdung seines Volkes schmerzt ihn, der arabisch-israelische Konflikt treibt ihn um.
Neben seiner politischen Arbeit schreibt er Bücher. Wissenschaftliche Werke, aber auch
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Bohème-Viertel eine unbeschwerte Note. Die Herzogstrasse liegt in Rufweite zur Clemensstrasse, dort wo der mysteriöse Schriftsteller Ret Marut sein Quartier bezog. Und just in der parallelen Herzogstrasse, Hausnummer 45, im zweiten Stockwerk, wohnte Irene Mermet, Maruts Lebensgefährtin. Heute existiert das Haus nicht mehr, es wurde abgerissen.




